Auf dem Berge Limburg ließ er seine Kirche bauen
Der heutige Dom wurde im Jahr 1235 eingeweiht. An seiner Stelle stand bereits mehr als dreihundert Jahre lang eine Kirche. Die Geschichte des Limburger Doms reicht zurück bis in das frühe 10. Jahrhundert. Der Gaugraf Konrad Kurzbold ließ auf dem Hügel an der Lahn die erste Kirche bauen. In einer Zeit, als Ansiedlungen wie Limburg noch Zufluchtsorte waren, hinter deren Befestigungen die Menschen zu Versammlungen und zur Verteidigung zusammenkamen. Kurzbold gründete einen Stift, eine Art Kloster, in der Geistliche tätig waren, unter anderem, um für das Seelenheil des Stifters zu beten. Er war loyaler Berater der ostfränkischen Könige. Als Zeichen der Anerkennung erhielt er von den Königen Ludwig dem Kind und Otto dem Ersten Güter geschenkt, die ihm den Bau der Kirche und den Unterhalt des Stifts finanzieren halfen. Im Laufe der Zeit kamen weitere Stiftungen hinzu.
Das an einer wichtigen Handelsstraße gelegene Kaufmannsstädtchen Limburg blühte in jener Zeit auf. Die Menschen wurden wohlhabend, so dass sie am Ende des 12. Jahrhunderts den Neubau der Stiftskirche finanzieren konnten, die nach ihrer Einweihung zugleich die Kirche der Pfarrei Limburg wurde. Die Bischöfe von Mainz und Trier sowie der Heilige Stuhl bemühten sich, ihren Einfluss auf das bedeutende Stift und die Besetzung der Kanonikerpositionen zu sichern. Die wechselvolle Geschichte des Limburger Stifts währte bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, der Zeit der Säkularisation, als die Klöster geschlossen wurden und die Kirche ihre Vormachtstellung verlor.
Aber bereits wenige Jahre nach der Schließung des Stiftes, nämlich 1827, wurde Limburg Bischofssitz des neu gegründeten Bistums Limburg. Die Stiftskirche wurde zur Kathedrale, dem Stiftskapitel folgte das Domkapitel. Obwohl sich die Aufgaben geändert haben, steht das heutige Domkapitel in der elfhundertjährigen Tradition der Stiftsherren des Konrad Kurzbold.
Das an einer wichtigen Handelsstraße gelegene Kaufmannsstädtchen Limburg blühte in jener Zeit auf. Die Menschen wurden wohlhabend, so dass sie am Ende des 12. Jahrhunderts den Neubau der Stiftskirche finanzieren konnten, die nach ihrer Einweihung zugleich die Kirche der Pfarrei Limburg wurde. Die Bischöfe von Mainz und Trier sowie der Heilige Stuhl bemühten sich, ihren Einfluss auf das bedeutende Stift und die Besetzung der Kanonikerpositionen zu sichern. Die wechselvolle Geschichte des Limburger Stifts währte bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts, der Zeit der Säkularisation, als die Klöster geschlossen wurden und die Kirche ihre Vormachtstellung verlor.
Aber bereits wenige Jahre nach der Schließung des Stiftes, nämlich 1827, wurde Limburg Bischofssitz des neu gegründeten Bistums Limburg. Die Stiftskirche wurde zur Kathedrale, dem Stiftskapitel folgte das Domkapitel. Obwohl sich die Aufgaben geändert haben, steht das heutige Domkapitel in der elfhundertjährigen Tradition der Stiftsherren des Konrad Kurzbold.