Zeugnis vieler Generationen
In der Vergangenheit wurde der Dom häufig als Grabstätte genutzt. Viele Epitaphe (Grabmale) erinnern an Chorherren und Stifter. Das größte und gleichzeitig älteste ist das des Konrad Kurzbold, des Stifters und Erbauers der ursprünglichen Kirche. Der Grabunterbau und die sechs mit Skulpturen versehenen Säulen stammen aus der ersten Kirche, in die Kurzbold nach seinem Tod im Jahr 948 beigesetzt wurde. Die Grabplatte wurde erneuert, als man das Grab 1235 in der neuen Kirche aufstellte. Sie zeigt den Stifter lebensgroß in staufischer Tracht.
Ebenso alt wie der Dom ist das prächtige Taufbecken, das noch heute verwendet wird, um ein neues Mitglied in die Kirche aufzunehmen. Ursprünglich im Südquerhaus aufgestellt, hat es heute seinen hervorragenden Platz in der Erasmuskapelle im südlichen Seitenschiff.
An einem Pfeiler im Langhaus ist das 9,30 Meter hohe Sakramentshaus aus dem Jahre 1496 angebracht. In der Apsis östlich der Vierung trennt das Chorgestühl den Chorbereich vom äußeren Umgang. Bis in das 19. Jahrhundert trennte das Gestühl den Altarbereich zu den Querhäusern hin ab. Jetzt ist der Altarbereich nach allen Seiten geöffnet.
Der Altar, an dem heute die Messe gefeiert ist, stammt aus dem Jahr 1977. Nach den Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils zelebriert der Priester in Richtung der Gläubigen. Zwischen Vierung und Chor befindet sich das Altarkreuz aus dem 15. Jahrhundert.
Bis zu 28 Altäre schmückten früher den Dom. Sie waren sowohl im Erdgeschoss als auch auf der Empore aufgestellt. Da das obere Stockwerk rundum begehbar und über fünf Treppen mit dem Erdgeschoss verbunden ist, wurde der Dom auch als Prozessionskirche genutzt.
Ebenso alt wie der Dom ist das prächtige Taufbecken, das noch heute verwendet wird, um ein neues Mitglied in die Kirche aufzunehmen. Ursprünglich im Südquerhaus aufgestellt, hat es heute seinen hervorragenden Platz in der Erasmuskapelle im südlichen Seitenschiff.
An einem Pfeiler im Langhaus ist das 9,30 Meter hohe Sakramentshaus aus dem Jahre 1496 angebracht. In der Apsis östlich der Vierung trennt das Chorgestühl den Chorbereich vom äußeren Umgang. Bis in das 19. Jahrhundert trennte das Gestühl den Altarbereich zu den Querhäusern hin ab. Jetzt ist der Altarbereich nach allen Seiten geöffnet.
Der Altar, an dem heute die Messe gefeiert ist, stammt aus dem Jahr 1977. Nach den Reformen des Zweiten Vatikanischen Konzils zelebriert der Priester in Richtung der Gläubigen. Zwischen Vierung und Chor befindet sich das Altarkreuz aus dem 15. Jahrhundert.
Bis zu 28 Altäre schmückten früher den Dom. Sie waren sowohl im Erdgeschoss als auch auf der Empore aufgestellt. Da das obere Stockwerk rundum begehbar und über fünf Treppen mit dem Erdgeschoss verbunden ist, wurde der Dom auch als Prozessionskirche genutzt.